Bank- und Kapitalmarktrecht
Kredit und Sicherheiten, Kapitalanlage, Aufsichtsrecht und die Regulierung von Kryptowerten.
- Insolvenzfeste Kreditsicherheiten: Der Überblick
Nicht jede Kreditsicherheit übersteht die Insolvenz des Schuldners gleich gut. Aussonderungsberechtigte Gläubiger nach § 47 InsO, vor allem beim einfachen Eigentumsvorbehalt, erhalten den Gegenstand vollständig zurück, …
- Kreditverkauf und Titelübertragung durch die Bank
Der Verkauf von Krediten ist grundsätzlich zulässig. Nach den Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 27. Februar 2007 – XI ZR 195/05 und vom 27. Oktober 2009 – XI ZR 225/08 hindern weder das Bankgeheimnis noch der …
- Kryptoverwahrung und Erlaubnispflicht nach MiCAR
Wer für Dritte Kryptowerte oder die Mittel für deren Zugang – etwa private kryptografische Schlüssel – sicher verwahrt oder kontrolliert, erbringt seit dem 30. Dezember 2024 eine eigenständig erlaubnispflichtige …
- Autokredit widerrufen: Wann es sich 2026 noch lohnt
Wer seinen Autokauf über ein Darlehen finanziert hat, kann den Kreditvertrag auch Jahre nach Vertragsschluss noch widerrufen, wenn die Bank die gesetzlichen Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB in Verbindung mit Art. …
- Bank- und Kapitalmarktrecht 2026: Neuerungen für Unternehmer
Für Unternehmer mit Bankbeziehung haben sich 2026 vier Dinge geändert, die unmittelbar auf Kreditkonditionen, Zahlungsverkehr und Kapitalmarktzugang durchschlagen. Erstens rechnen die Banken Ihr Kreditrisiko seit dem 1. …
- Phishing Online-Banking: Wann haftet die Bank? (BGH)
Die Bank haftet für eine Phishing-Überweisung grundsätzlich nach § 675u BGB, es sei denn, dem Kunden ist grobe Fahrlässigkeit im Sinne des § 675v Absatz 3 Nummer 2 Buchstabe a BGB vorzuwerfen. Der Bundesgerichtshof hat …
- Aktienemission nicht umgesetzt: Rechte der Anleger 2026
Wer Geld für eine angekündigte Aktienemission, eine Kapitalerhöhung oder einen Börsengang eingezahlt hat und feststellen muss, dass daraus nichts wird, ist nicht rechtlos gestellt. Je nach Sachlage kommen Ansprüche aus …
- Kryptobörse wechseln? Was Anleger jetzt prüfen müssen
Eine gesetzliche Pflicht zum Wechsel besteht nicht unmittelbar, die Folgen eines Verbleibs bei einem nicht zugelassenen Anbieter sind jedoch erheblich. Seit Ablauf der MiCA-Übergangsfrist genießen Kunden nicht …
- Falschberatung Bank: Schadensersatz durchsetzen
Wenn eine Bank ihre Pflicht zur anleger- und anlagegerechten Beratung verletzt, etwa durch fehlende Aufklärung über Risiken, Kosten oder Rückvergütungen, besteht ein Schadensersatzanspruch aus dem stillschweigend …
- Offene Immobilienfonds: Rücknahmestopp und Schadensersatz
Wer Anteile an einem offenen Immobilienfonds hält, dessen Rücknahme derzeit ausgesetzt ist, kommt an sein Geld nach § 257 KAGB bis zu 36 Monate lang nicht heran, in bestimmten Fällen auch länger. Ein gesetzlicher …
- Anlegerschutz Kryptoanlagen 2026: Rechte für Kleinanleger
Der Anlegerschutz bei Kryptoanlagen beruht für Kleinanleger, die Kryptowerte über einen zugelassenen Anbieter halten, seit Anwendbarkeit der Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCAR) auf eigenen, klagbaren Rechten. Der Anbieter …
- MiCA 2026: Ende der Übergangsfrist für Krypto-Anbieter
Seit dem 1. Juli 2026 gilt die Zulassungspflicht der Verordnung (EU) 2023/1114 für Kryptowerte-Dienstleistungen in der gesamten Europäischen Union ohne Ausnahme. Die Übergangsregelung des Artikel 143 Absatz 3 MiCAR ist …